{"id":617,"date":"2010-07-21T23:12:24","date_gmt":"2010-07-21T21:12:24","guid":{"rendered":"http:\/\/taekwondo-oberndorf.at\/news\/?page_id=617"},"modified":"2020-03-25T08:23:37","modified_gmt":"2020-03-25T06:23:37","slug":"taekwondo","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/taekwondo-oberndorf.at\/news\/taekwondo\/","title":{"rendered":"Taekwondo"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"?page_id=680\">Geschichte des Taekwondo<\/a><\/p>\n<p><a href=\"?page_id=683\">Die 2 Weltverb\u00e4nde<\/a><\/p>\n<p><a href=\"?page_id=685\">Pr\u00fcfungsmaterialen<\/a><\/p>\n<hr>\n<p>Taekwondo ist ein s\u00fcdkoreanischer Kampfsport und steht f\u00fcr den Weg von<br \/>\nFu\u00df und Faust. Obwohl Taekwondo f\u00fcr den laienhaften Betrachter<br \/>\ngro\u00dfe \u00c4hnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten<br \/>\naufweist, so unterscheidet es sich doch in einigen wesentlichen Punkten von<br \/>\ndiesen. Ein wichtiger Unterscheidungspunkt ist der stark ausgepr\u00e4gte<br \/>\nFormenlauf (auch Schattenkampf genannt), in dem insbesondere Stellungen,<br \/>\nBewegungsabl\u00e4ufe und Pr\u00e4zision trainiert werden. Dar\u00fcber hinaus<br \/>\nist die Taekwondo-Technik sehr auf <strong>Schnelligkeit und Dynamik<\/strong> ausgelegt,<br \/>\nwas nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist. Im Taekwondo dominieren<br \/>\nFu\u00dftechniken deutlicher als in vergleichbaren Kampfsportarten.<\/p>\n<hr>\n<p><strong><font size=\"+2\">Begriff und Inhalt<\/font><\/strong><\/p>\n<p>Der Begriff Taekwondo sowie die heutige Art der Aus\u00fcbung ist erst in den<br \/>\nf\u00fcnfziger Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden und kann ganz grob als<br \/>\nSynthese von vielen verschiedenen Kampfsportstilen betrachtet werden. Bereits<br \/>\nim 1. Jahrhundert nach Christus gab es waffenlose Kampfk\u00fcnste in Korea.<br \/>\nInwieweit diese die sp\u00e4tere Kampfsportart Taekwondo beeinflusst haben,<br \/>\nl\u00e4sst sich nicht mit Sicherheit sagen, dennoch \u00e4hneln sich zahlreiche<br \/>\nTechniken. Um diese \u00c4hnlichkeit auszudr\u00fccken, wurde der Name<br \/>\nTaekwondo gew\u00e4hlt, der sich aus den folgenden drei koreanischen Worten<br \/>\nzusammensetzt:<\/p>\n<p><strong>Tae = &#8222;Springen, Schlagen, Treten mit dem Fu\u00df&#8220;<br \/>\n(stellvertretend f\u00fcr alle Fu\u00df- und Beintechniken),<br \/>\nKwon = &#8222;Faust&#8220; (f\u00fcr alle Hand- und Armtechniken) und<br \/>\nDo = &#8222;Der Weg zur geistigen Reife, die Kunst des waffenlosen<br \/>\nK\u00e4mpfens&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p>Taekwondo als moderner Sport unterteilt sich heute in die einzelnen Disziplinen:<\/p>\n<p>1.<strong> Formenlauf <\/strong>(Tul, Hyong, Taeguk\/Poomse): festgelegte<br \/>\nTechniken werden in vorgegebener Reihenfolge durchgef\u00fchrt.<br \/>\n2. <strong>Selbstverteidigung<\/strong> (Hosinsul): Selbstverteidigung gegen<br \/>\neinen\/mehrere unbewaffnete oder bewaffnete Gegner.<\/p>\n<p>3. <strong>Einschrittkampf <\/strong>(Hanbon Kirugi, Ibo-Taeryon): Ein<br \/>\nSchaukampf mit festgelegter Technikenreihenfolge gegen einen Gegner.<br \/>\n4. <strong>Bruchtest <\/strong>(Kyok-pa): Zerst\u00f6ren von Holzbrettern,<br \/>\nZiegeln oder sonstigen Materialien mittels Taekwondo-Techniken.<br \/>\n5. <strong>Freikampf <\/strong>(Taeryon, Matsoki oder Kyorugi): abgesprochener<br \/>\noder freier Kampf in verschiedenen Kombinationen.<br \/>\n6.<strong> Wettkampf<\/strong> (Chayu Matsoki): Teil- oder Vollkontaktkampf<br \/>\ngegen einen Gegner.<\/p>\n<p>7. <strong>Grundschule<\/strong> (Kibon Yonsup), Gymnastik (Dosoo Dallyon) und<br \/>\nTheorie (Ilon) sollten aber auch st\u00e4ndige Trainingsbestandteile sein.<\/p>\n<hr>\n<p><strong><font size=\"+2\">Formenlauf<\/font><\/strong><\/p>\n<p>Formen (engl. Pattern) sind festgelegte Schritt- und Technikfolgen, sie gleichen<br \/>\neinem Kampf gegen imagin\u00e4re Gegner und dienen vor allem der<br \/>\nAutomatisierung von Bewegungsfolgen und dem Training von passenden<br \/>\nAtemtechniken.<\/p>\n<p>Der geschichtliche Hintergrund ist angeblich, dass es fr\u00fcher viel zu<br \/>\ngef\u00e4hrlich gewesen w\u00e4re, einen Trainingskampf gegen einen echten<br \/>\nGegner zu f\u00fchren &#8211; bei Verletzung oder Tod h\u00e4tte dies zu erheblichen<br \/>\nwirtschaftlichen Problemen (Arbeitskraft in der Landwirtschaft) und<br \/>\nentsprechenden Racheakten der Familie des Opfers gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Bei den festgelegten Bewegungsformen unterscheidet man zwischen<\/p>\n<p>* Poomse (Taeguek, Palge),<br \/>\n* Hyong (die traditionellen Formen, von Choi Hong Hi zusammengestellt) und<br \/>\n* Tul (von Choi Hong Hi sp\u00e4ter aus den Hyong weiterentwickelt).<\/p>\n<p>Bezeichnung Name und Relevanz der Form:<\/p>\n<p>1.<strong> Il jang<\/strong> 8. Kup<br \/>\n2. <strong>I jang<\/strong> 7. Kup<br \/>\n3. <strong>Sam jang<\/strong> 6. Kup<\/p>\n<p>4. <strong>Sa jang<\/strong> 5. Kup<br \/>\n5.<strong>Oh jang<\/strong> 4. Kup<br \/>\n6.<strong>Yuk jang<\/strong> 3. Kup<\/p>\n<p>7.<strong> Chil jang <\/strong>2. Kup<br \/>\n8. <strong>Pal jang<\/strong> 1. Kup<br \/>\n9. <strong>Koryo<\/strong> 1. Dan<\/p>\n<p>10.<strong> Kumgang<\/strong> 2. Dan<br \/>\n11. <strong>Taebaek<\/strong> 3. Dan<br \/>\n12. <strong>Pyongwon<\/strong> 4. Dan<\/p>\n<p>13. <strong>Sipjin<\/strong> 5. Dan<br \/>\n14. <strong>Jitae<\/strong> 6. Dan<br \/>\n15. <strong>Chonkwon<\/strong> 7. Dan<\/p>\n<p>16. <strong>Hansu<\/strong> 8. Dan<br \/>\n17. <strong>Ileyo<\/strong> 9. Dan<\/p>\n<p>Videos der Formen gibt es <a href=\"pruefung.html\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>\u00b9) Bis zum 1. Kup werden die Formen Taeguek genannt, ab dem 1. Dan dann<br \/>\nPoomsen. Beispiel: Taeguek pal jang und Kumgang-Poomse.<br \/>\n\u00b2) Es gibt traditionell 20 Hyongs. Dann wurden die 20 Hyongs um weitere 4<br \/>\nHyongs erg\u00e4nzt, um symbolisch f\u00fcr die 24 Stunden am Tag auch 24<br \/>\nHyongs zu haben. Die Hyong Tong-il war die 20. Hyong und wurde dann zur 24.<br \/>\nHyong, da sie f\u00fcr die Wiedervereinigung Koreas steht. Als Gen. Choi anfing<br \/>\ndie Hyongs zu ver\u00e4ndern und sogar eine weitere Form entwickelte, um diese<br \/>\ngegen eine andere auszutauschen, bennante er die Hyongs in Tul um.<\/p>\n<p>Welche Formen zu welchen Pr\u00fcfungen abgefragt werden variert von Verband zu<br \/>\nVerband.<\/p>\n<hr>\n<p><strong><font size=\"+2\">Wettkampf<\/font><\/strong><\/p>\n<p>Das Taekwondo hat sich von einem koreanischen Volkssport mit der Verbreitung in<br \/>\nder Welt, der Austragung von internationalen Wettk\u00e4mpfen und der Aufnahme<br \/>\nin das Programm der Olympischen Spiele zu einem richtigen Wettkampfsport<br \/>\nentwickelt.<\/p>\n<p>Ein solcher Wettkampf (Freikampf) findet auf einem abgegrenzten Feld statt und<br \/>\nwird von mehreren Schiedsrichtern beobachtet, von einem Kampfrichter geleitet.<br \/>\nDer Wettkampf geht \u00fcber wenige Minuten (olympisch drei Runden \u00fcber<br \/>\njeweils drei Minuten), in denen die Teilnehmer versuchen m\u00fcssen,<br \/>\nTaekwondo-Techniken am Gegner anzubringen. Je nach getroffener Stelle,<br \/>\nTrefferwirkung und Sauberkeit der Ausf\u00fchrung werden Punkte vergeben, bei<br \/>\nunsportlichem Verhalten k\u00f6nnen auch Strafen vergeben werden. Die genauen<br \/>\nKampfordnungen unterscheiden sich von Verband zu Verband, k\u00f6nnen aber in<br \/>\nder Regel auf den Webseiten der Verb\u00e4nde eingesehen werden (siehe<br \/>\nWeblinks, unten).<\/p>\n<p>Ein Nachteil dieser starken Wettkampforientierung ist, dass manchmal nur noch<br \/>\nTechniken ge\u00fcbt werden, die im Wettkampf Trefferpunkte bringen. Die<br \/>\ntraditionellen Schulen besinnen sich deshalb oft auf ein Taekwondo ohne<br \/>\nWettkampfdruck und wollen sich nicht auf bestimmte Techniken einschr\u00e4nken.<br \/>\nDennoch finden auch hier Freik\u00e4mpfe statt, allerdings stehen statt der<br \/>\nTrefferwirkung eher die korrekte Ausf\u00fchrung der Technik im Vordergrund.<\/p>\n<p>Neben dem Freikampf werden auch Formenturniere ausgetragen, diese Disziplin ist<br \/>\nallerdings nicht olympisch.<\/p>\n<hr>\n<p><strong><font size=\"+2\">Training<\/font><\/strong><\/p>\n<p>Dem Trainer steht es frei, wie er sein Training aufbaut. Vor<br \/>\nPr\u00fcfungsterminen wird in der Regel nochmals der Pr\u00fcfunsgsstoff<br \/>\nintensiv durchgenommen.<\/p>\n<p>Typische Trainingskomponenten sind:<\/p>\n<p><strong>* Aufw\u00e4rmen und Muskeldehnung:<\/strong> Beim intensiven und<br \/>\nrichtigen Betreiben von Taekwondo werden die meisten Muskeln und B\u00e4nder<br \/>\ndes K\u00f6rpers eingesetzt. Deshalb ist es wichtig, den gesamten<br \/>\nBewegungsapparat durch gezielte \u00dcbungen aufzuw\u00e4rmen. Auch<br \/>\nzwischendurch werden immer wieder einzelne Partien aufgew\u00e4rmt oder<br \/>\nDehnungs\u00fcbungen durchgef\u00fchrt, manchmal in Form von<br \/>\nTaekwondo-Techniken.<br \/>\n<strong>* Grundschule:<\/strong> einzelne Techniken oder auch Kombinationen<br \/>\nvertiefen das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Abl\u00e4ufe und M\u00f6glichkeiten der<br \/>\nBewegung. Hierbei kommen auch sogenannte Pratzen zum Einsatz. Dies sind<br \/>\nSchlagpolster mit Griffen, die als Ziel f\u00fcr voll ausgef\u00fchrte Hand-<br \/>\nund Fu\u00dftechniken dienen.<\/p>\n<p><strong>* abgesprochener Kampf:<\/strong> ohne Verletzungsgefahr, aber<br \/>\nrealistischer als die Grundschule ist der abgesprochene Kampf. Ein Angreifer<br \/>\nagiert mit vorher abgesprochenen bzw. vorgegebenen Angriffstechniken, der<br \/>\nVerteidiger reagiert mit gelernten Abwehr- und Kontertechniken. Man<br \/>\nunterscheidet den Einschritt-, Zwei- und Dreischritt-Kampf (Ilbo-, Ibo-,<br \/>\nSambo-Taeryon) und den begrenzten Freikampf (Ban Ya Yoo).<br \/>\n<strong>* Freikampf:<\/strong> Auch im nicht abgesprochenen Kampf<br \/>\n(Chayu-Taeryon) wird die korrekte Ausf\u00fchrung von Techniken als Reaktion<br \/>\nauf die Aktionen des Partners trainiert. Dies setzt eine hohe<br \/>\nK\u00f6rperbeherrschung und Konzentrationsf\u00e4higkeit voraus. Beim<br \/>\nspeziellen Freikampf nur mit F\u00fc\u00dfen (Yokgi) d\u00fcrfen keine<br \/>\nHandtechniken verwendet werden. Die hohen Beintechniken, Dreh- und Sprungkicks<br \/>\nsind ein Markenzeichen des Taekwondo. Schl\u00e4ge unter die G\u00fcrtellinie<br \/>\nund Angriffe zum R\u00fccken sind dabei nicht erlaubt. F\u00fcr Wettk\u00e4mpfe<br \/>\ngibt es eigene Regeln im jeweiligen Verband.<\/p>\n<p><strong>* Formenlauf:<\/strong> formalisierte und einstudierte Abfolge von<br \/>\nTechniken (Hyong, Poomse) als Kampftraining gegen imagin\u00e4re Gegner.<br \/>\n<strong>* Meditation<\/strong>: Im Anschluss an das Training kann gezielt ein<br \/>\nkurzer Moment der Stille erfolgen, um sich zu sammeln und die im Training<br \/>\nkonzentrierte Energie wieder &#8222;alltagstauglich&#8220; zu machen.<br \/>\n<strong>* Theorie:<\/strong> zur Taekwondo-Geschichte und Hintergr\u00fcnden, zu<br \/>\nTechniken, Regeln und rechtlichen Aspekten (z. B. Notwehr).<\/p>\n<hr>\n<p><font size=\"+2\"><strong>Atemtechnik<\/strong><\/font><\/p>\n<p>&#8222;Atmen ist sehr gesund&#8220; (alte koreanische Weisheit)<\/p>\n<p>Eine gute Atemtechnik gibt Kraft und Energie (koreanisch Ki), eine kontrollierte<br \/>\nAtmung verbirgt dem Gegner, ob man angreifbar oder verletzlich ist.<\/p>\n<p>Beim Kampfsport atmet man \u00fcber das Zwerchfell (&#8222;Bauchatmung&#8220; &#8211;<br \/>\ndas Anheben der Bauchdecke zieht das Zwerchfell nach unten und f\u00fcllt die<br \/>\nLunge), im Gegensatz zur zu flachen ausschlie\u00dflichen Brust-Atmung. Durch<br \/>\ndie Nase wird eingeatmet, ausgeatmet durch den Mund.<\/p>\n<p>Eine laut h\u00f6rbare Atmung ist eine gute Methode um am Anfang den<br \/>\nSch\u00fclern die Atmung bewu\u00dft zu machen und den richtigen Atem-Rhythmus<br \/>\nzu lehren. Fortgeschrittene sollten diese laute Atmung jedoch nur bei<br \/>\nexpliziten Atem\u00fcbungen verwenden. Im Kampf ist dies eher kontraproduktiv,<br \/>\nda sich ein Gegner anhand der deutlich h\u00f6rbaren Atmung einen<br \/>\ng\u00fcnstigen Zeitpunkt zum Angriff heraussuchen kann. W\u00e4hrend der<br \/>\nAtemphase ist kaum eine schnelle Reaktion m\u00f6glich, die Wirkung eines<br \/>\nTreffers ist deutlich h\u00f6her. W\u00e4hrend eines Kampfes soll also<br \/>\nm\u00f6glichst verdeckt, aber trotzdem korrekt und kr\u00e4ftig geatmet werden.<\/p>\n<hr>\n<p><font size=\"+2\"><strong>Kampfschrei<\/strong><\/font><\/p>\n<p>Der Kampfschrei (Kihap) erh\u00f6ht die Anspannung des K\u00f6rpers zum<br \/>\nZeitpunkt des Kontaktes mit dem Gegner, um der Technik h\u00f6chste Kraft und<br \/>\nKontrolle zu verleihen, die Konzentration zu steigern. Mit der dadurch<br \/>\nerzwungenen Auspressung der Luft und Anspannung der Muskulatur sind die<br \/>\nAtemwege weniger empfindlich gegen Konterschl\u00e4ge, ein Gegentreffer auf die<br \/>\nBrust (oder ein Sturz auf Brust\/R\u00fccken) in der Ein- oder Ausatemphase<br \/>\nw\u00e4re sehr unangenehm. Im Kampf dient der Kihap nat\u00fcrlich auch der<br \/>\nEinsch\u00fcchterung des Gegners. Bei Partner\u00fcbungen zeigt der Kampfruf<br \/>\nden Beginn und das Ende der Techniken an.<\/p>\n<p>In der Atemtechnik nimmt der Kampf-Schrei (Kihap) daher eine Sonderstellung ein.<br \/>\nUm die damit erw\u00fcnschte Wirkung zu erzielen, muss er richtig mit Kraft aus<br \/>\ndem Bauchraum kommen. Anf\u00e4nger neigen dazu, nur die Stimmb\u00e4nder zu<br \/>\nbenutzen und belasten diese dabei unn\u00f6tig &#8211; au\u00dferdem erreicht man<br \/>\ndamit nicht viel. Richtig ausgef\u00fchrt, erzwingt der Kihap eine reine,<br \/>\nrichtige Zwerchfell-Atmung im entscheidenden Moment.<\/p>\n<p>Bei jedem h\u00f6rt sich der Kampfschrei anders an. Je nach Situation vielleicht<br \/>\nwie &#8222;YO&#8220;, &#8222;YA&#8220;, &#8222;ISS&#8220;, &#8222;USS&#8220;,<br \/>\n&#8222;HA&#8220; oder \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>Der Kampfschrei kann verschieden stark ausfallen. Wenn man ihn als Signal zu<br \/>\n\u00dcbungsanfang oder \u00dcbungsende benutzt, muss man den Partner nicht<br \/>\ngro\u00df anbr\u00fcllen. Ein energischer Luftsto\u00df &#8222;HA&#8220;<br \/>\ngen\u00fcgt (und schont die Stimmb\u00e4nder). Steht man dagegen vor einer<br \/>\nernsthaften H\u00fcrde, wie zum Beispiel einem Bruchtest, kann man seine<br \/>\nEnergien (Ki) mit einem sehr kr\u00e4ftigen Kihap &#8222;I-YA&#8220; schon besser<br \/>\nsammeln.<\/p>\n<hr>\n<p><font size=\"+2\"><strong>Stellungen<\/strong><\/font><\/p>\n<p>Um die Abwehr- und Angriffs-Techniken im Taekwondo durchf\u00fchren zu<br \/>\nk\u00f6nnen, gibt es einige typische geeignete Stellungen (koreanisch Sogi). Je<br \/>\nkorrekter die Stellungen eingenommen werden, desto stabiler ist die Basis<br \/>\nf\u00fcr eigene Techniken. Je nach Stilrichtung unterscheiden sich auch die<br \/>\nBegriffe f\u00fcr die einzelnen Stellungen, Tritte oder Schl\u00e4ge leicht<br \/>\nvoneinander. Die Bewegung aus den Stellungen heraus und deren saubere<br \/>\nDurchf\u00fchrung ist wichtiger Inhalt des Trainings.<\/p>\n<p>Die gebr\u00e4uchlichsten Stellungen sind:<\/p>\n<p>* <em>Chariot Sogi:<\/em> Achtungsstellung &#8211; Die Fersen ber\u00fchren einander,<br \/>\ndie F\u00fc\u00dfe zeigen 22,5\u00b0 nach au\u00dfen<br \/>\n*<em> Junbi Sogi oder auch Narani Sogi<\/em>: Vorbereitungsstellung &#8211;<br \/>\nF\u00fc\u00dfe etwa Schulterbreit auseinander, die F\u00e4uste sind vor dem<br \/>\nG\u00fcrtel (Unterbauch)<\/p>\n<p>* <em>Moa Sogi:<\/em> geschlossene Stellung, die Innenseiten der F\u00fc\u00dfe<br \/>\nber\u00fchren sich<br \/>\n* <em>Ap Gubi oder auch Chongul Sogi<\/em>: eine breite und tiefe Stellung<br \/>\n(tiefer Schwerpunkt &#8211; vorderes Bein ist wie nach einem sehr langen<br \/>\nVorw\u00e4rtsschritt gebeugt (ca. 90\u00b0), hinteres Bein bleibt gestreckt,<br \/>\nideal auch im Zusammenhang mit einem Ausfallschritt f\u00fcr<br \/>\nFaustst\u00f6\u00dfe geeignet, gleichzeitig kann man sehr schnell in andere<br \/>\nStellungen wechseln.<\/p>\n<p>* <em>Ap Sogi<\/em>: eine kurze Stellung wie bei einem einfachen Schritt, kommt<br \/>\nvor allem h\u00e4ufig in den Formenl\u00e4ufen vor und ist auch ideal um sehr<br \/>\nschnell in andere Stellungen zu wechseln.<br \/>\n*<em> Dwit Gubi oder auch Hugul Sogi:<\/em> eine typische Verteidigungsstellung.<br \/>\nDie F\u00fc\u00dfe stehen L-F\u00f6rmig (vorderer Fu\u00df zum Gegner,<br \/>\nhinterer Fu\u00df um 90\u00b0 nach au\u00dfen gedreht), das K\u00f6rpergewicht<br \/>\nlastet zu 2\/3 auf dem hinteren Fu\u00df. Der Vorteil ist, dass der K\u00f6rper<br \/>\ndurch Pendelbewegung leicht aus der Angriffslinie des Gegners herausgebracht<br \/>\nwerden kann und der vordere Fu\u00df zu schnellen Kontertritten verwendet<br \/>\nwerden kann (weil er schnell gewichtsfrei ist).<\/p>\n<p>*<em> Kima Sogi oder auch Chuchum Sogi:<\/em> die Reiterstellung, auch weit<br \/>\nauseinander und tief. F\u00fcr viele Handtechniken eine ideale Position, auch<br \/>\nf\u00fcr schnelle Seitw\u00e4rtsbewegungen geeignet.<br \/>\n* <em>Koa Sogi<\/em>: \u00dcberkreuzstellung, die Beine sind \u00fcberkreuzt,<br \/>\nder Fu\u00df des Standbeins steht voll am Boden, der andere Fu\u00df<br \/>\nber\u00fchrt nur mit dem Fu\u00dfballen den Boden, beide Knie sind leicht<br \/>\ngebeugt, der Oberk\u00f6rper ist aufrecht und der Blick geht in<br \/>\nAngriffsrichtung<\/p>\n<hr>\n<p><font size=\"+2\"><strong>Hand- und Armtechniken<\/strong><\/font><\/p>\n<p>Die Hand und die Arme werden in ihrer ganzen L\u00e4nge f\u00fcr Blocks (Abwehr<br \/>\nund Stopp von Angriffen) und Wirkungstreffer benutzt.<\/p>\n<p>Typische Schlag- und Sto\u00dfformen sind:<\/p>\n<p>* Jirugi: Fauststo\u00df<\/p>\n<p>* Sonnal Chigi: Schlag mit der Innenhandkante und mit der Au\u00dfenhandkante<br \/>\n* Batangson Jirugi: Handballensto\u00df<br \/>\n* Palkup Chigi: Ellbogensto\u00df<br \/>\n* Dung Jumok Ape Chigi: Handr\u00fcckenschlag<br \/>\n* Pyonson Kut: Fingerspitzensto\u00df<\/p>\n<p>Typische Block- und Verteidigungsformen sind:<\/p>\n<p>* Makki: Unterarmblock<br \/>\n* Arae Makki: Beinblock bzw. Unterarmblock nach unten<br \/>\n* Momtong Makki: K\u00f6rperbl\u00f6ck bzw, Unterarmblock von au\u00dfen vor<br \/>\ndem Oberk\u00f6rper<\/p>\n<p>* Olgul Makki: Kopfblock bzw. Unterarmblock nach oben<br \/>\n* Momtong An makki oder An palmok bakkat makki: Unterarmblock vor dem<br \/>\nK\u00f6rper von innen<br \/>\n* Sonnal Makki: Entsprechende Abwehr mit der Innenhandkante und mit der<br \/>\nAu\u00dfenhandkante vor den Beinen (Sonal Arae Makki), K\u00f6rper oder Kopf<\/p>\n<hr>\n<p><font size=\"+2\"><strong>Fu\u00dftechniken<\/strong><\/font><\/p>\n<p>Im Taekwondo haben die Fu\u00dftechniken eine besondere Bedeutung, im<br \/>\nUnterschied zu anderen Kampfsportarten werden sie hier besonders betont. Durch<br \/>\nintenisves Training kann man auch mit Fu\u00dftechniken schnell und hoch<br \/>\ntreffen.<\/p>\n<p>Der Vorteil ist, dass man damit eine relativ gro\u00dfe Reichweite hat, in der<br \/>\nman mit der kr\u00e4ftigen Beinmuskulatur sehr wirkungsvolle Treffer landen<br \/>\nkann. Zudem gibt die Nutzung der Beine dem Teakwondo-K\u00e4mpfer zwei<br \/>\nzus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten, die f\u00fcr den Gegner z.T. recht<br \/>\n\u00fcberraschend eingesetzt werden k\u00f6nnen, weil der Ansatz<br \/>\nau\u00dferhalb seines Sichtbereiches liegt. Einen besonderen<br \/>\n\u00dcberraschungseffekt erzielen Spr\u00fcnge oder Techniken aus einer<br \/>\nDrehung, ggf. sogar Mehrfachdrehung heraus.<\/p>\n<p>Ziele sind hierbei vor allem Solarplexus, unterer seitlicher Rippenbogen,<br \/>\nKinn\/Gesicht, Stirn- und Schl\u00e4fenbereich aber auch Schenkel und<br \/>\nKniegelenk. Fu\u00dftechniken k\u00f6nnen auch zur Abwehr und zum Blocken<br \/>\ngegnerischer Angirffe genutzt werden.<\/p>\n<p>Typische Fu\u00dftechniken sind:<\/p>\n<p>* Ap-Chagi: Frontkick. Gerader Fu\u00dfsto\u00df nach vorne.<br \/>\nTrefferfl\u00e4che ist der Fu\u00dfballen oder der Fu\u00dfr\u00fccken (z.b.<br \/>\nim WTF-Wettkampf)!<\/p>\n<p>* Yop-Chagi: Seitw\u00e4rtstritt. Seitlich gedrehter Sto\u00df nach vorne.<br \/>\nTrefferfl\u00e4che ist die Fu\u00dfau\u00dfenkante bzw. die untere Ferse<br \/>\n* Dwit-Chagi: R\u00fcckw\u00e4rtstritt. Ein \u00fcber den R\u00fccken gedrehter<br \/>\nmit dem hinteren Fu\u00df ausgef\u00fchrter Tritt. Trefferfl\u00e4che ist die<br \/>\nuntere Ferse oder auch die gesamte Fu\u00dfsohle<\/p>\n<p>* Dolyo-Chagi: Drehtritt (Halbkreisf\u00f6rmig nach vorn). Ein aus der<br \/>\nH\u00fcfte gedrehter, von der Seite kommender Fu\u00dftritt. Getroffen wird<br \/>\nmit dem Fu\u00dfballen oder auch mit dem Fu\u00dfr\u00fccken.<br \/>\n* Pandae-Dolyo-Chagi oder auch Dwit-Dolyo-Chagi: Fersendrehschlag. Ein<br \/>\n\u00fcber den R\u00fccken gedrehter mit dem hinteren Fu\u00df getretener<br \/>\nKreistritt, getroffen wird mit der Ferse.<br \/>\n* Hurio-Chagi oder Gygolo-Chagi: Peitschentritt. Eingedrehter Fu\u00df von<br \/>\nunten kommend, kann damit ein seitlich stehender Gegner hoch mit dem<br \/>\nFu\u00dfballen getroffen werden<\/p>\n<p>* Naeryo-Chagi: Schwung- oder Abw\u00e4rtstritt. Ein mit fast durchgestrecktem<br \/>\nBein ausgef\u00fchrter hoher Tritt von oben nach unten. F\u00fcr Angriffe mit<br \/>\nder Ferse auf den Kopf oder Brustkorb geeignet<br \/>\n* Twio-Chagi: Sprungkick. Entsprechend der oben genannten Kickarten wird ein<br \/>\ngesprungener Front Kick Twio Ap-Chagi gennant usw.<\/p>\n<hr>\n<p><strong><font size=\"+2\">Bruchtest (Kyek Pa)<\/font><\/strong><\/p>\n<p>Sieht spektakul\u00e4r aus, hat im Training aber nur geringe praktische<br \/>\nBedeutung: das Zerschlagen von Brettern, Ziegeln und Steinen. Diese<br \/>\nF\u00e4higkeit ergibt sich aus dem konsequenten Training von Kraft,<br \/>\nSchnelligkeit und Genauigkeit einer Technik. Der Bruchtest verdeutlicht, dass<br \/>\nbeim Taekwondo durchaus gef\u00e4hrliche Kr\u00e4fte wirken k\u00f6nnen, die<br \/>\nmit exakter Technik ins Ziel gebracht werden.<\/p>\n<p>Die Kraft, Geschwindigkeit und Technik eines Schlages oder Trittes wird bei<br \/>\nPr\u00fcfungen (und Vorf\u00fchrungen) in der Regel an 30&#215;30 cm gro\u00dfen<br \/>\nund ca. 3 cm dicken Fichtenbrettern demonstriert. F\u00fcr Kinder und Damen<br \/>\ngibt es d\u00fcnnere Bretter, man kann aber auch mehrere Bretter zur<br \/>\nErh\u00f6hung des Schwierigkeitsgrades \u00fcbereinander legen. Noch<br \/>\nschwieriger wird es, wenn man seine Technik an einem frei stehendem bzw. nur<br \/>\neinseitig gehaltenem oder sogar an einem geworfenem Brett demonstrieren muss.<br \/>\nWeitere M\u00f6glichkeiten sind auch die Durchf\u00fchrung der Technik im<br \/>\nSprung oder gleichzeitige Techniken an verschiedenen Brettern.<\/p>\n<p>Ziegel, Kokosn\u00fcsse und andere Gegenst\u00e4nde dienen nur der<br \/>\nspektakul\u00e4ren Show bei Vorf\u00fchrungen.<\/p>\n<hr>\n<p><font size=\"+2\"><strong>Selbstverteidigung, Kampf<\/strong><\/font><\/p>\n<p>Die Selbstverteidigung ist heute nurmehr ein Nebeneffekt des eher sportlich<br \/>\norientierten Taekwondo. Nat\u00fcrlich sind alle \u00dcbungen darauf<br \/>\nausgerichtet, sich auch im Ernstfall gegen einen Gegner behaupten zu<br \/>\nk\u00f6nnen. Einige spezielle Selbstverteidigungs-Techniken<br \/>\n(&#8222;Hosinsul&#8220;) erm\u00f6glichem dem Ge\u00fcbten dann auch, Angreifer<br \/>\nschnell abzuwehren und unter Kontrolle zu bringen.<\/p>\n<p>Es ist jedoch einiges an Training erforderlich, derjenige der schnell ein paar<br \/>\nTricks f\u00fcr die n\u00e4chste Schl\u00e4gerei sucht, wird hier nicht<br \/>\nf\u00fcndig werden. Erst in h\u00f6heren Graduierungen wird auch der Kampf<br \/>\ngegen Gegner gezielt mit Trainingsk\u00e4mpfen ge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Auf alle F\u00e4lle st\u00e4rkt Taekwondo das Selbstbewusstsein und das<br \/>\nVertrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten und tr\u00e4gt schon allein dadurch<br \/>\ndazu bei, auch in Konfliktsituationen k\u00fchlen Kopf zu bewahren und sich<br \/>\nbehaupten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;Die gr\u00f6\u00dfte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes<br \/>\nohne einen Kampf zu brechen.&#8220; (Sun Tsu)<\/p>\n<hr>\n<p><strong><font size=\"+2\">Taekwondo im deutschsprachigen Raum<\/font><\/strong><\/p>\n<p>Taekwondo wurde ab 1965 durch die Gro\u00dfmeister Choi Hong Hi und Kwon,<br \/>\nJae-Hwa auch im deutschsprachigen Raum verbreitet (diese Arbeit wurde<br \/>\nsp\u00e4ter von vielen anderen koreanischen Gro\u00dfmeistern unterst\u00fctzt<br \/>\nund fortgesetzt, die zum Teil heute noch in Deutschland ans\u00e4ssig sind).<br \/>\nDie ersten deutschen Meisterschaften fanden bereits 1967 in M\u00fcnchen statt.<\/p>\n<p>Erster Bundestrainer der Sektion Taekwondo im deutschen Judo-Bund wurde Kwon,<br \/>\nJae-Hwa 1972.<\/p>\n<p>Die Deutsche Taekwondo Union (DTU) ist Mitglied in der European Taekwondo Union<br \/>\n(ETU) und der WTF.<\/p>\n<p>Die ITF-D mit Sitz in K\u00f6ln ist der deutsche Nationalverband der ITF und ist<br \/>\nderen europ\u00e4ischem Verband und dem Weltverband angeschlossen.<br \/>\nPr\u00e4sident ist seit \u00fcber 15 Jahren Paul Weiler, 7. Dan.<\/p>\n<p>Seit dem Jahr 2003 findet in Deutschland innerhalb der DTU die<br \/>\nTaekwondo-Bundesliga statt, die im Freikampf (olympische Disziplin) den<br \/>\ndeutschen Taekwondo-Vereinsmeister ermittelt und den Sport publikumswirksamer<br \/>\ngestalten soll. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann Deutschland<br \/>\neine Silbermedaille. Das Deutsche Nationalteam der DTU gewann 2003 zum dritten<br \/>\nMal in Folge die Europameisterschaften.<\/p>\n<p>2003 fand die Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen statt. Ca. 1000<br \/>\nTeilnehmer aus \u00fcber 100 L\u00e4ndern nahmen daran teil. Es war nach 24<br \/>\nJahren die erste Taekwondo WM, die in Deutschland ausgefochten wurde.<\/p>\n<hr>\n<p><font size=\"+2\"><strong>Bekleidung<\/strong><\/font><\/p>\n<p>Der Kampfanzug (Dobok) ist ein Anzug aus leichtem, wei\u00dfgebleichtem Leinen,<br \/>\nder aus Jacke, Hose und G\u00fcrtel (Ty) besteht. Er ist strapazierf\u00e4hig,<br \/>\nl\u00e4sst alle Bewegungen zu, und man kann bei bestimmten Techniken auch mal<br \/>\nfest daran zupacken, ohne dass der Anzug rei\u00dft. Zur Grundbekleidung<br \/>\nkommen ggf. noch Schutzausr\u00fcstungen f\u00fcr den Wettkampf hinzu (siehe<br \/>\noben). Jegliche Form von Schmuck (Ringe, Hals-\/Fu\u00dfkettchen,<br \/>\nArmb\u00e4nder\/Uhren und gro\u00dfe Ohrringe) m\u00fcssen wegen der<br \/>\nVerletzungsgefahr vor jedem Training abgelegt werden.<\/p>\n<p>Die F\u00fc\u00dfe bleiben unbekleidet. Ausnahmen gibt es f\u00fcr Sportler mit<br \/>\nFu\u00dfverletzungen oder \u00e4hnlichem, bei Bedarf sollte man den Lehrer<br \/>\nfragen. Spezielle Taekwondo-Schuhe gibt es zwar, doch sollten diese nur zu<br \/>\nspeziellen Anl\u00e4ssen (Vorf\u00fchrungen oder Training im Freien) getragen<br \/>\nwerden.<\/p>\n<p>Im Taekwondo hat der wei\u00dfe Dobok sowie der wei\u00dfe G\u00fcrtel auch<br \/>\nsymbolischen Charakter. Die Farbe Wei\u00df ist rein und kann noch leicht alle<br \/>\nanderen Farben annehmen. Sie ist wie ein noch unbeschriebenes Blatt, v\u00f6llig<br \/>\nleer. Ein Sch\u00fcler im Wei\u00dfen Dobok ist vergleichbar mit einem noch<br \/>\nleeren Glas, in das langsam neues Wissen der Meister eingegossen wird. Der Sch\u00fcler<br \/>\nsollte dieses Wissen und K\u00f6nnen &#8222;aufsaugen&#8220;, verarbeiten, um<br \/>\nes dann erfolgreich in die Tat umzusetzen. Unabh\u00e4ngig von dieser Bedeutung<br \/>\nentstand der wei\u00dfe Trainingsanzug wohl ganz pragmatisch aus der Tatsache,<br \/>\ndass Farbstoffe fr\u00fcher sehr teuer waren. Der Farbe der G\u00fcrtel liegt<br \/>\nebenfalls eine Symbolik zugrunde. (Deutsches System, es gibt z.b. in \u00d6sterreich<br \/>\nzwei braune G\u00fcrtel anstelle von den gestreiften).<\/p>\n<p>* Der Wei\u00dfe G\u00fcrtel wird von Anf\u00e4ngern getragen, die noch<br \/>\nunwissend sind und dem Taekwondo offen und wissbegierig gegen\u00fcberstehen.<br \/>\n* Der Gelbe G\u00fcrtel steht f\u00fcr fruchtbaren Erdboden, auf dem Wissen und<br \/>\nK\u00f6nnen gedeihen sollen.<br \/>\n* Der Gr\u00fcne G\u00fcrtel symbolisiert die ersten Spr\u00f6\u00dflinge und<br \/>\nFr\u00fcchte, Zeichen daf\u00fcr, da\u00df sich die Trainingsanstrengungen<br \/>\ngelohnt haben und etwas im Sch\u00fcler heranreift.<\/p>\n<p>* Der Blaue G\u00fcrtel steht f\u00fcr den Himmel und somit sinnbildlich<br \/>\nf\u00fcr eine Grenze. Der Sch\u00fcler mu\u00df nun zeigen, da\u00df er in<br \/>\nder Lage ist, H\u00f6heres anzustreben und auch zu erreichen.<br \/>\n* Der Rote G\u00fcrtel repr\u00e4sentiert eine Signalfarbe, eine Warnfarbe. Der<br \/>\nSch\u00fcler steht kurz davor, Meister zu werden, und wird angehalten, sich<br \/>\nnoch intensiver und ausdauernder mit dem Taekwondo zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>* Schwarz und auch der &#8222;Schwarze G\u00fcrtel&#8220; ist die Farbe der<br \/>\nMeister und nur diesen vorbehalten. Schwarz vereinigt alle anderen Farben in<br \/>\nsich und ist somit die st\u00e4rkste alle Farben. Schwarz soll auch die<br \/>\nAutorit\u00e4t, das Wissen und die Erfahrung der Meister symbolisieren. Daher<br \/>\nd\u00fcrfen auch nur Dan-Tr\u00e4ger Doboks mit einen schwarzen Revers tragen,<br \/>\nso wie generell alle Verzierungen am Trainingsanzug in Schwarz nur den Meistern<br \/>\nzusteht.<\/p>\n<hr>\n<p><strong><font size=\"+2\">Jacke und Hose<\/font><\/strong><\/p>\n<p>Die Jacke soll das Ges\u00e4\u00df bedecken, ihre \u00c4rmel reichen mindestens<br \/>\n\u00fcber den halben Unterarm, h\u00f6chstens bis zu den Handgelenken.<br \/>\nSchwarzer Rand und schwarzes Revers ist nur f\u00fcr Dantr\u00e4ger<br \/>\nzul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Die Hose ist so gearbeitet, dass ein seitlicher Spagat m\u00f6glich ist. Sie<br \/>\nreicht mindestens bis zur halben Wade.<\/p>\n<p>An Jacke und\/oder Hose k\u00f6nnen auch Verbandsabzeichen und Aufdrucke<br \/>\nangebracht werden, das regeln die Bekleidungsordnungen der jeweiligen<br \/>\nVerb\u00e4nde und Schulen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die erste Schnupperstunde reicht sicher auch normale Sportbekleidung,<br \/>\nsie sollte aber strapazierf\u00e4hig sein und hohe Beinschw\u00fcnge zulassen.<br \/>\nWenn man ernsthaft trainieren will, sollte man sich einen Dobok anschaffen.<\/p>\n<hr>\n<p><strong><font size=\"+2\">G\u00fcrtel und Graduierungssystem<\/font><\/strong><\/p>\n<p>Die Graduierungs- beziehungsweise G\u00fcrtelsysteme der Kampfsportarten sind<br \/>\nerst im 20. Jahrhundert entstanden. Aber auch schon in historischen Zeiten<br \/>\nzeigten unterschiedliche Kleider- und G\u00fcrtelfarben verschiedene R\u00e4nge<br \/>\nin der h\u00f6fischen Hierarchie an (sowohl in Asien als auch in Europa).<\/p>\n<p>Zu Beginn des modernen Taekwondo gab es nur vier G\u00fcrtelfarben: wei\u00df,<br \/>\nblau, rot und schwarz, die Farben der Koreanischen Flagge. Diese wurden<br \/>\nmittlerweile erg\u00e4nzt durch gelb und gr\u00fcn.<\/p>\n<p>&#8222;Der G\u00fcrtel ist dazu da, den Anzug zusammenzuhalten!&#8220; (alte<br \/>\nkoreanische Weisheit)<\/p>\n<p>Das moderne Graduierungssystem dient vor allem dazu, den Trainings- und<br \/>\nWissensstand zu repr\u00e4sentieren. Die Aufstellung beim Taekwondo-Training<br \/>\nwird aus praktischen Gr\u00fcnden im Block nach G\u00fcrtelfarben geordnet<br \/>\nvorgenommen: rechts vorne steht der h\u00f6chstgraduierte, links hinten der<br \/>\nniedrigste Grad.<\/p>\n<p>Die G\u00fcrtelgrade sind unterteilt in Sch\u00fclerklasse (Kup, Z\u00e4hlung<br \/>\nabw\u00e4rts) und Meisterklasse (Dan bzw Poom (WTF; nur 1.-3.) bei unter<br \/>\n15-J\u00e4hrigen, Z\u00e4hlung aufw\u00e4rts).<\/p>\n<p>Bezeichnung G\u00fcrtelfarbe<br \/>\n10. Kup wei\u00df (Neueinsteiger)<br \/>\n9. Kup wei\u00df oder wei\u00df-gelb<br \/>\n8. Kup gelb<\/p>\n<p>7. Kup gelb oder gelb-gr\u00fcn<br \/>\n6. Kup gr\u00fcn<br \/>\n5. Kup gr\u00fcn oder gr\u00fcn-blau<br \/>\n4. Kup blau<br \/>\n3. Kup blau oder blau-rot beziehungsweise blau-braun<\/p>\n<p>2. Kup rot bzw. braun<br \/>\n1. Kup rot bzw. braun oder rot-schwarz \/ braun-schwarz<br \/>\n1. bis 9. Dan schwarz (bei Poomtr\u00e4gern (1. &#8211; 3. Dan) rot-schwarz<br \/>\nl\u00e4ngsgestreift)<br \/>\n10. Dan schwarz (WTF-Pr\u00e4sident)<\/p>\n<p>G\u00fcrtelpr\u00fcfungen finden meist nach festgelegten Schemata<br \/>\n(Pr\u00fcfungsordnung) statt und werden von Meistergraden abgenommen. Sie<br \/>\nbeinhalten Theoriewissen, Formenlauf und Demonstration von Techniken<br \/>\n(abgesprochener Kampf, Freikampf, Bruchtests).<\/p>\n<hr>\n<p><font size=\"+2\"><strong>Verhalten als Taekwondo-Sportler<\/strong><\/font><\/p>\n<p>Taekwondo hat gewaltiges Potenzial, mit einer kleinen Unaufmerksamkeit kann man<br \/>\nsich und andere verletzen. Der Lehrer ist f\u00fcr den geordneten Ablauf der<br \/>\n\u00dcbungsstunde verantwortlich. Er kann aber nicht f\u00fcr lauter<br \/>\nEinzelpersonen sorgen, die sich nicht an die Regeln halten. Deshalb m\u00fcssen<br \/>\nden Anweisungen des Lehrers unbedingt Folge geleistet werden, dazu geh\u00f6rt<br \/>\nauch, dass man dem Lehrer seine volle Aufmerksamkeit schenkt.<\/p>\n<hr>\n<p><font size=\"+2\"><strong>Regeln<\/strong><\/font><\/p>\n<p>Je nach Stilrichtung, Schule oder Gro\u00dfmeister gibt es unterschiedlich<br \/>\nstrikte, strenge oder verbindliche Anspr\u00fcche und Anforderungen an das<br \/>\nBenehmen oder das Verhalten der Taekwondoins w\u00e4hrend einer<br \/>\nTrainingseinheit. Je traditioneller Taekwondo ausge\u00fcbt wird, desto<br \/>\nstrenger sind diese Regeln gefasst und desto genauer wird auch auf ihre<br \/>\nEinhaltung geachtet. Einige Regeln gelten jedoch grunds\u00e4tzlich f\u00fcr<br \/>\ndas Taekwondo und werden nachfolgend aufgelistet:<\/p>\n<p>* Zum Training erscheint man p\u00fcnktlich und in sauberer Sportkleidung<br \/>\n(Dobok). H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe sind gewaschen, Finger- und<br \/>\nFu\u00dfn\u00e4gel sind kurz gehalten, um Verletzungen vorzubeugen.<br \/>\n* W\u00e4hrend einer Trainingseinheit darf nicht getrunken oder gegessen<br \/>\nwerden. Kaugummi kauen oder eine Rauchpause sind ebenfalls nicht gestattet. Die<br \/>\ngesamte Aufmerksamkeit soll dem Lehrer beziehungsweise dem \u00dcbungspartner<br \/>\ngewidmet sein.<br \/>\n* W\u00e4hrend einer Trainingseinheit sollte der Trainingsbereich<br \/>\nm\u00f6glichst nicht verlassen werden. Auf die Toilette sollte man vor Beginn<br \/>\ndes Trainings gehen. In dringenden F\u00e4llen meldet man sich beim Lehrer ab,<br \/>\ndoch sollte bedacht werden, dass jede Unterbrechung den Unterricht insgesamt<br \/>\nst\u00f6rt, den eigenen K\u00f6rper wieder ausk\u00fchlen l\u00e4sst und somit<br \/>\nVerletzungsgefahr birgt. Au\u00dferdem k\u00f6nnen so Dreck, Steinchen oder<br \/>\nSplitter aus dem Gangbereich auf die Trainingsfl\u00e4che gebracht werden, was<br \/>\nebenfalls zu Problemen f\u00fchren kann, da viele barfu\u00df trainieren.<\/p>\n<p>* Bevor das Training beginnt, stellen sich die Sch\u00fcler vor dem Meister in<br \/>\neiner fest vorgegebenen Reihefolge gem\u00e4\u00df ihrer Graduierung auf. Der<br \/>\nh\u00f6chste Grad steht dabei immer vorne rechts.<br \/>\n* Das Training beginnt, wenn der Lehrer den Befehl zur Aufstellung gibt.<br \/>\n\u00dcblicherweise wird der Trainer vom ersten Sch\u00fcler (vorne rechts) auf<br \/>\nkoreanisch gegr\u00fc\u00dft, dann verbeugt sich die Gruppe zum Lehrer und der<br \/>\nLehrer zur Gruppe hin. Einige Schulen legen Wert darauf, dass beim<br \/>\nBegr\u00fc\u00dfungszeremoniell zus\u00e4tzlich die Fahne Koreas<br \/>\ngegr\u00fc\u00dft wird.<br \/>\n* Beim Training darf nicht geschwatzt oder laut gelacht werden. Die Kommandos<br \/>\ndes Lehrers m\u00fcssen jederzeit verstanden werden k\u00f6nnen und m\u00fcssen<br \/>\nauch befolgt werden.<\/p>\n<p>* Nur der Lehrer oder hohe Graduierungen d\u00fcrfen anderen Sch\u00fclern<br \/>\nTechniken beibringen oder die Sch\u00fcler korrigieren. Damit wird<br \/>\nsichergestellt, dass die Techniken richtig gelernt werden und sich keine<br \/>\nUnsauberkeiten einschleichen. Dies gilt besonders f\u00fcr den Formenlauf, da<br \/>\nsich sonst schnell falsche Bewegungsabl\u00e4ufe verbreiten k\u00f6nnen.<br \/>\n* Angriffe gegeneinander, Bruchtests, \u00dcbungen mit Waffen (z. B. bei<br \/>\nSelbstverteidigung) oder andere schwierige \u00dcbungen d\u00fcrfen nur nach<br \/>\nausdr\u00fccklicher Genehmigung des Lehrers unter dessen Beobachtung<br \/>\ndurchgef\u00fchrt werden. Ansonsten ist die Verletzungsgefahr zu gro\u00df.<\/p>\n<p>* Befiehlt der Lehrer \u00dcbungsabbruch (Kommando Gumahn oder Paro),<br \/>\nm\u00fcssen alle \u00dcbungen sofort beendet werden.<\/p>\n<hr>\n<p><strong><font size=\"+2\">Zeremoniell und Respekt<\/font><\/strong><\/p>\n<p>Respekt und Formwahrung ist gerade in Asien selbstverst\u00e4ndlicher Inhalt des<br \/>\nt\u00e4glichen Lebens. Es hat seine Vor- und Nachteile, aber es ist nun mal so<br \/>\n&#8211; und das findet man auch beim Taekwondo.<\/p>\n<p>Ein hervorstechendes Merkmal dieses Zeremoniells ist das Verneigen: Mit der<br \/>\nVerneigung wird nicht nur Respekt vor dem Lehrer und dem \u00dcbungspartner<br \/>\nausgedr\u00fcckt, sie dient vor allem der Sammlung und Konzentration. Sie<br \/>\nsollte bewusst geschehen, denn sie zeigt an, dass man sich auf die<br \/>\nbevorstehende Aufgabe konzentriert. Konzentration ist ein wesentliches Element<br \/>\nim Taekwondo, sie erm\u00f6glicht komplexe Bewegungsabl\u00e4ufe und stellt<br \/>\nsicher, dass der Partner nicht versehentlich verletzt wird.<\/p>\n<p>Mit dem Gru\u00df best\u00e4tigt man, dass man die Alltagssorgen abstreift,<br \/>\nsich auf die bevorstehende \u00dcbung konzentriert. Es signalisiert dem<br \/>\nPartner, dass man ihn als Person respektiert und darauf achten wird, fair und<br \/>\nohne Gefahr mit ihm zu \u00fcben.<\/p>\n<p>&#8222;Der Edle verneigt sich, aber beugt sich nicht.&#8220; (Konfuzius)<\/p>\n<p>Man verneigt sich in der Regel<\/p>\n<p>* beim Betreten und Verlassen des \u00dcbungsraums: Damit \u00fcbertritt man<br \/>\nganz bewusst auch geistig die Schwelle vom Alltag zum Training und umgekehrt.<br \/>\nWenn Landesfahnen aufgeh\u00e4ngt sind (z. B. bei Pr\u00fcfungen die<br \/>\nkoreanische neben der nationalen) begr\u00fc\u00dft man auch die Fahnen, um<br \/>\ndem Ursprungs- und Gastgeberland Respekt zu zeigen.<br \/>\n* zu Beginn und Ende der \u00dcbungsstunde: Sch\u00fcler und Lehrer bekunden<br \/>\ngegenseitigen Respekt und versichern sich ihrer Konzentration auf die<br \/>\n\u00dcbungen.<br \/>\n* vor und nach Partner\u00fcbungen: Damit signalisieren sich die Partner, dass<br \/>\nsie alle Aufmerksamkeit in die Aus\u00fcbung der Technik legen, so dass der<br \/>\nPartner nicht gef\u00e4hrdet wird.<\/p>\n<p>* vor und nach einem Bruchtest: Taekwondo ist zur Verteidigung gedacht und<br \/>\nnicht zum Zerst\u00f6ren. Da beim Bruchtest etwas zerst\u00f6rt werden soll<br \/>\n(zum Beispiel ein Holzbrett), fragt der \u00dcbende mit der Verneigung<br \/>\ngegen\u00fcber dem Lehrer oder Pr\u00fcfer um Erlaubnis nach, ausnahmsweise<br \/>\netwas zerst\u00f6ren zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die Verneigung wird meist mit dem Kommando Cha Ryut (Achtung!) vorbereitet<br \/>\n(F\u00fc\u00dfe nebeneinander im Moa Sogi, F\u00e4uste am gestreckten Arm<br \/>\nleicht neben dem K\u00f6rper, Gegen\u00fcber ansehen) und mit dem Kommando<br \/>\nKyong Ye (gr\u00fc\u00dfen, verneigen) eingeleitet (Oberk\u00f6rper beugt sich<br \/>\n45\u00b0 vor, Arme mit den F\u00e4usten werden leicht angewinkelt).<\/p>\n<hr>\n<p><font size=\"+2\"><strong>Literatur<\/strong><\/font><\/p>\n<p>* Taekwon-Do Lexikon, ISBN 3930918226<br \/>\n* Die 12 Taekwondo Hyong&#8217;s (Michael Unruh, Manfred Zakrzewicz), ISBN 3878920490<br \/>\n* TAE-KWON-DO perfekt. Technik, Training, Formenschule (Eric Wagner), ISBN<br \/>\n3833007958<br \/>\n* Taekwondo perfekt 1 (Konstantin Gil, Kim Chul Hwan), ISBN 3806808902<\/p>\n<p>* Taekwondo perfekt 2 (Konstantin Gil, Kim Chul Hwan), ISBN 3806809763<br \/>\n* Taekwondo perfekt 3 (Konstantin Gil, Kim Chul Hwan), ISBN 3806810680<br \/>\n* Taekwondo. Traditionen &#8211; Grundlagen &#8211; Techniken (Charles A. Stephan), ISBN<br \/>\n3613504162<br \/>\n* Taekwondo &#8211; Technik\/Training\/ Selbstverteidigung (W. Pieter, J. Heijmans),<br \/>\nISBN 3891242557<br \/>\n* Taeguek: The New Forms of Tae Kwon Do (Pu Gill Gwon), ISBN 0897500970<br \/>\n* Taekwondo Selbstverteidigung (J\u00fcrgen H\u00f6ller, Axel Maluschka), ISBN<br \/>\n3891249543<\/p>\n<p>* Richtig Taekwondo (Kyong Lee Myong), ISBN 3405159415<br \/>\n* Taekwondo modern (Streif, Georg), ISBN 3932576179<\/p>\n<hr>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taekwondo-Begriffe\">Hier<\/a> stehen die<br \/>\nwichtigsten Koreanischen Fachausdr\u00fccke, sowie zahlreiche andere n\u00fctzliche<br \/>\nSachen f\u00fcr Taekwondo Interessierte!<\/p>\n<hr>\n<p><a href=\"?page_id=680\">Geschichte des Taekwondo<\/a><\/p>\n<p><a href=\"?page_id=683\">Die 2 Weltverb\u00e4nde<\/a><\/p>\n<p><a href=\"?page_id=685\">Pr\u00fcfungsmaterialen<\/a><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte des Taekwondo Die 2 Weltverb\u00e4nde Pr\u00fcfungsmaterialen Taekwondo ist ein s\u00fcdkoreanischer Kampfsport und steht f\u00fcr den Weg von Fu\u00df und Faust. Obwohl Taekwondo f\u00fcr den laienhaften Betrachter gro\u00dfe \u00c4hnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten aufweist, so unterscheidet es sich doch in einigen wesentlichen Punkten von diesen. 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